Das Ziel

Die Bockwindmühle soll als technische Schauanlage wieder mahlen können.

Dazu ist zunächst ihre Umsetzung an einen nicht weit entfernten, windgünstigen Standort notwendig, denn der jetzige Standort lässt weder ein Drehen der Flügel noch das für den Betrieb und langfristigen Erhalt notwendige Vor-den-Wind-Drehen der Mühle zu.

Solche Umsetzungen von Bockmühlen waren früher sogar häufig und führten z.T. über weite Entfernungen. So kam die Bockmühle im Burgwedeler Stadtteil Fuhrberg um 1900 z. B. aus der Nähe von Delitzsch in Sachsen.

Die wesentlichen tragenden Teile der Mühle befinden sich nach Beurteilung von Experten in einem sehr guten Zustand, so dass bei der Restaurierung nahezu alle noch existente historische Substanz erhalten werden kann.

Für den Wiederaufbau der in vielen Teilen seit der Stilllegung fehlenden Inneneinrichtung wurde bereits mit der Bergung von Maschinenteilen aus anderen Mühlen begonnen.

Das Bild zeigt die Mühle im Querschnitt als eine Rekonstruktion des letzten Betriebszustandes.

Wie im letzten Betriebszustand soll die Mühle mit zwei Mahlgängen, zugehörigen Siebvorrichtungen, zwei Segel- und zwei Jalousieflügeln sowie dem zeitgeschichtlich interessanten Hilfsmotorantrieb wieder aufgebaut werden.

Die Mühle soll als technisches Denkmal mit Vorführbetrieb und als Lernstandort für heutige und künftige Generationen dienen.

Text und Zeichnung: Rüdiger Hagen
Müllerei- und Mühlenbautechniker, 30900 Wedemark / Brelingen

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